After attending the 11-12 December 2006 Teheran Holocaust Conference, 

Walter Fröhlich is again in prison 

v.l.n.r.: Wolfgang Fröhlich, Dr. Herbert Schaller, Teheran, Dezember 2006, Holocaust-Konferenz

http://www.jva-report.com/

Wien: Prozeß Wolfgang Fröhlich am 14.Januar 2008

12.01.08:

Am Montag, den 14.01.2008 um 9.00 Uhr findet im Saal 203 des Landesgericht Wien, 108 Landesgerichtsstraße der Prozeß gegen Dipl.-Ing. Fröhlich statt.

Hauptanklagepunkt: er habe Unterschriften zur Abschaffung des NS-Gesetzes gesammelt.

Zusatzinformation: Wie verlautet, gibt es im Fall Fröhlich außer dem Hauptanklagepunkt die Vermutung der Staatsanwaltschaft, aus dem Aufruf zur Unterschriftensammlung gegen das NS-Verbotsgesetz sei ein Zweifel an der Holo-These herauszulesen gewesen. Dipl.-Ing. Wolfgang Fröhlich ist demnach auch angeklagt, weil er in seinem Aufruf den Holo geleugnet haben soll.

Wer Herrn Fröhlich unterstützen möchte, kann ihm einen Brief mit einem Geldschein schicken; kommt an: Frau Elfriede Fröhlich; Mauerbachstr. 37/13; A - 1140 Wien.

Die direkte Anschrift lautet:
Wolfgang Fröhlich
JVA-Josefs Str./Wikenburggasse 18-22
A-1082 Wien
Österreich

Schickt Briefe und Grußkarten!

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,528578,00.html

Ehemaliger FPÖ-Politiker als Holocaust-Leugner verurteilt

Der ehemalige FPÖ-Politiker Wolfgang Fröhlich ist in Wien zu vier Jahren Haft verurteilt worden, weil er den Holocaust geleugnet hat. Dabei saß er deshalb zuvor schon monatelang hinter Gittern.

Wien - Der bereits zweimal wegen Leugnung des Holocausts schuldig gesprochene ehemalige FPÖ-Politiker Wolfgang Fröhlich ist von einem Wiener Gericht zu weiteren vier Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte die Judenverfolgung während des Zweiten Weltkriegs in einem Brief an die Bischofskonferenz und an Papst Benedikt XVI. als "satanische Lüge vom Massenmord" bezeichnet.

Außerdem wollte Fröhlich mit einem Volksbegehren das Gesetz abschaffen, das es unter Strafe stellt, Nazi-Verbrechen zu leugnen oder zu verharmlosen. Der österreichischen Nachrichtenagentur APA zufolge plädierte der ehemalige Wiener Kommunalpolitiker auf "absolut nicht schuldig".

Der 56-Jährige saß seit 2003 wegen ähnlicher Taten bereits 23 Monate lang hinter Gittern. Bereits ein halbes Jahr nach der vorzeitigen Entlassung hat er nach Erkenntnissen des Gerichts wieder E-Mails verschickt, in denen er die Existenz von Gaskammern im Dritten Reich anzweifelte.

Nun droht Fröhlich eine Haftstrafe von insgesamt sechs Jahren und fünf Monaten, da das Gericht auch eine zur Bewährung ausgesetzte Strafe zurücknahm. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Fröhlichs Verteidiger kündigte Berufung an.

tno/AFP/dpa

Top | Home

©-free 2008 Adelaide Institute