From: Tony Creese
To: Robert Edwards
Sent: Thursday, November 17, 2005 6:24 PM
Subject: di
Christoph Poechinger, a spokesman for the Austrian Justice Ministry, said it was likely that charges would be pressed against Irving and that he would be kept in custody until the case came to court.
"There is a grave danger that he will repeat the offence, therefore it is likely he will be kept in custody until it comes to court. A warrant has been outstanding since 1989 and the case will probably be made a priority, but I doubt it will come to court before Christmas," Herr Poechinger told the Austrian newspaper Der Standard.
Looks gloomy,
TC

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Last update - 18:46 17/11/2005
British historian David Irving arrested in Austria on Holocaust denial charges
By The Associated Press
VIENNA, Austria - Controversial British historian David Irving has been arrested on a warrant accusing him of denying the Holocaust, the Austrian Interior Ministry said Thursday.
Irving was arrested on Nov. 11 in the southern province of Styria, said police Maj. Rudolf Golia, a spokesman for the Austrian Interior Ministry. He was transferred to a prison in Graz.
Irving was detained on a warrant issued in 1989 under Austrian laws that make Holocaust denial a crime, Golia said. The charges stemmed from speeches Irving delivered that year in Vienna and in the southern town of Leoben.
Irving in the past has faced allegations of spreading anti-Semitic and racist ideas. He is the author of nearly 30 books, including "Hitler's War," which challenges the extent of the Holocaust.
He remained in custody Thursday, the Austria Press Agency said. Calls to the Graz court to confirm the report went unanswered late Thursday afternoon.
If formally charged, tried and convicted on the charge, Irving could face up to 20 years in prison, said Otto Schneider of the public prosecutor's office. But he said it was unclear whether there were sufficient legal grounds to continue holding Irving on such a charge so many years after the alleged offense was committed. A decision was expected by the end of next week on how to proceed, Schneider said.

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Von: Franz Radl
Gesendet: Donnerstag, 17. November 2005 19:54
Betreff: Fw: Kriminalität/Leute/Extremismus/Österreich/Großbritannien

 

APA0527 5 II 0337 CI                                  Do, 17.Nov 2005 

Kriminalität/Leute/Extremismus/Österreich/Großbritannien

 

Britischer Rechtsextremer David Irving in der Steiermark festgenommen   BILD

 

Utl.: Haftbefehl von 1989 - Verdacht der Wiederbetätigung =

 

   Wien (APA) - Der britische Rechtsextremist David Irving ist in der Steiermark festgenommen worden. Eine entsprechende Meldung auf der Homepage des Briten bestätigte Oberst Rudolf Gollia, Sprecher des Innenministeriums, am Donnerstag auf Anfrage der APA. Demnach wurde Irving am Nachmittag des 11. November von Beamten der Autobahnpolizeiinspektion Hartberg im Gemeindegebiet von St. Johann in der Heide in der Steiermark auf Grund eines aufrechten Haftbefehls des Landesgerichts Wien vom 8. November 1989 verhaftet.

 

   Irving war vermutlich auf dem Weg zu einem Stiftungsfest der Wiener Burschenschaft Olympia, wie aus einer Meldung des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes hervorgeht. Gollia wollte das nicht bestätigen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Wien sitzt Irving in Untersuchungshaft. Er sollte auf Einladung "einer Burschenschaft" einen Vortrag in Wien halten. Grund für den Haftbefehl war der Verdacht eines Verstoßes gegen den Paragrafen drei des Verbotsgesetzes (Verdacht auf Wiederbetätigung).

 

   Der 1938 im britischen Essex geborene Irving hat sich laut dem Informationsdienst gegen Rechtsextremismus (IDGR; http://www.idgr.de) seit Anfang der sechziger Jahre schriftstellerisch betätigt. Vor allem die beiden Hitlerbiografien "Hitlers Weg zum Krieg" und "Hitlers Krieg" machten ihn bekannt und lösten heftige Kontroversen aus. So behauptete er, Adolf Hitler habe von der Vernichtung der Juden nichts gewusst.

 

   In anderen Publikationen berief er sich laut IDGR unter anderem auf das "Leuchter"-Gutachten. Der US-Amerikaner Fred Leuchter behauptet darin, es habe in Auschwitz-Birkenau und Majdanek keine Gaskammern gegeben. Laut IDGR reagierte Irving im Juni 1989 im britischen Unterhaus auf einen Antrag gegen den "Leuchter-Report" so: "Ich begebe mich in die 'Gaskammern' von Auschwitz, und Sie und Ihre Freunde dürfen Zyklon B gemäß den altbekannten Prozeduren und Umständen werfen. Ich garantiere Ihnen, Sie werden mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein!"

 

   In Österreich wurde im November 1989 der Haftbefehl gegen ihn erlassen. Einen für Salzburg angekündigten Vortrag hielt er daraufhin im bayrischen Freilassing. Dem IDGR zufolge war Irving zuvor schon im Jahr 1984 wegen des Verdachts der Wiederbetätigung in Österreich festgenommen und nach Deutschland abgeschoben worden.

 (Schluss) gu/sso/bru/has

 

APA0527    2005-11-17/15:00

 

171500 Nov 05


APA0574 5 II 0244 CI/AI            F. APA0563/17.11   Do, 17.Nov 2005

 

Kriminalität/Leute/Extremismus/Gericht/Österreich/Großbritannien

 

Britischer Rechtsextremer 2 - Irving drohen bis zu 20 Jahre Haft

 

Utl.: Staatsanwaltschaft: Entscheidung über Anklage wird sehr rasch

      fallen

Wien/APA =

 

   Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft war David Irving nach einem "Zund" von der Autobahngendarmerie angehalten worden. Die Handschellen klickten, weil der umstrittene Brite im Jahr 1989 bei Vorträgen in Wien und Leoben die Existenz von Gaskammern geleugnet haben soll. "Seit damals ist eine gerichtliche Voruntersuchung wegen Paragraf 3 g Verbotsgesetz anhängig", erklärte Pressesprecher Otto Schneider am Donnerstagnachmittag.

 

   Die Entscheidung über eine Anklagerhebung werde sehr rasch fallen, kündigte Schneider gegenüber der APA an. Seit 1989 habe sich Irving in Österreich nicht mehr dem Verdacht einer strafbaren Handlung ausgesetzt: "Es ist also nur das zu beurteilen, was damals schon recht umfangreich erhoben worden ist."

 

   Sollte es zu einer Anklage und damit zu einem Schwurprozess kommen, muss Irving im Fall eines Schuldspruchs mit bis zu 20 Jahren Haft rechnen, falls das Gericht von einer "besonderen Gefährlichkeit des Täters oder der Betätigung" ausgeht, wie es in der entsprechenden Gesetzesbestimmung heißt.

 

   Fraglich ist, ob Irving bis zum Abschluss der Voruntersuchung in U-Haft behalten werden kann, zumal er sich für die heimische Justiz seit 1989 "wohl verhalten" hat: Er ist hier zu Lande nicht mehr einschlägig aufgefallen. Die nächste Haftprüfung findet jedenfalls Ende der kommenden Woche statt. Die Anklagebehörde wird dem Vernehmen nach auf einer Verlängerung der U-Haft bestehen: Man befürchtet, dass Irving ansonsten das Weite suchen und damit nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden könnte.

 (Schluss) sso/gu

 

APA0574    2005-11-17/15:47

 

171547 Nov 05

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