"Die Juden gehen schweren Zeiten entgegen - The Jews are entering a difficult period."
                                                    

----- Original Message -----

From: Horst Mahler

To: Adelaide Institute

Sent: Thursday, January 27, 2005 11:37 PM

Subject: Zum Auschwitzstag an alle Bundestagsabgeordneten: Soll bloß keiner sagen, er hätte nichts gewußt


Liebe Monika Heubaum,

wie angekündigt bin ich Ihrem Hinweis auf die BILD-Veröffentlichung vom 25.01.05 „Soll bloß keiner sagen, er hätte nichts gewußt“ nachgegangen. Germar Rudolf hat aus dem Exil die nachfolgend wiedergegebene Stellungnahme verfaßt.

Die Strohhalme, die Ihnen die Medien reichen, – wie lange werden diese Sie noch über Wasser halten?

Auch ich gehörte der Gemeinde der Holocaust-Gläubigen an. Was, meinen Sie, hat mich auf den Gedanken gebracht, jene bewaffnete Gruppe ins Leben zu rufen, die sich später „RAF“ nannte? Es war die totale Feindschaft gegen den Staat jener „Gesellschaft“, deren Bild vom Mythos der Judenvernichtung so geschwärzt war, daß man nichts Wirkliches mehr in ihm erkennen konnte.

Es war moralische Raserei auf dem Wellenkamm der Lügen.

„Nach Auschwitz kann man keine Gedichte mehr schreiben.“ , sagte Hans-Magnus Enzensberger. Mir erschien das lau. Man kann – so meinte ich – nach Auschwitz nicht mehr leben. Also hatte das Leben nur noch den einen Sinn: es im Wegwerfen als Waffe gegen jene „Gesellschaft“ zu richten, die dem gelebten Leben den Sinn zu rauben schien. Ich entdeckte so das eigentliche Leben, das jenseits der Einwilligung in den Tod aufersteht. Dieses ist ein einsames – aber auch ein schönes Leben. Ich wünsche es Ihnen, denn es ist ein Leben in der Wahrheit. In diesem Leben sind Sie fähig zu der Frage: „Was ist der Grund, warum Juden zu allen Zeiten, von allen Völkern, in deren Mitte sie als Juden in Erscheinung traten, angefeindet und verfolgt wurden und auch heute immer noch gehaßt werden?“ In den Augen der Juden ist diese Frage das denkbar größte Verbrechen, dessen man sich schuldig machen kann. Aber die richtige Antwort wird die Erlösung der Juden sein. Es gibt keinen anderen Weg zu ihrer Rettung. Juden sind keine Menschen und doch sind sie es. Sie selbst halten sich für Götter. Jesus Christus sah in ihnen Teufelskinder (Joh 4,44). Der Jude Karl Marx glaubte daran, daß sie Menschen werden können, indem sich die Menschheit vom Judentum emanzipiert (MEW 1 S. 377). Diesem Gedanken stehe ich nahe. Juden werden erst dadurch zu Menschen werden, daß sie ihr Judesein in der Erkenntnis der Wahrheit überwinden. Das sage ich in dem Sinne, der auch in dem Satz lebt: „Kinder sind noch nicht Mensch, sie sind es aber schon, denn sie werden Mensch.“ - Gott, der Mensch sind Geist. Sie sind das, wozu sie sich machen. Sie werden das, was sie an sich schon sind.

Sowenig ein Kind aus sich heraus zum Menschen wird, sowenig sind Juden dazu fähig. Beide bedürfen der liebevollen Erziehung und der Bildung. Was Eltern in dieser Hinsicht ihren Kindern schulden, das schulden wir als Deutscher Geist dem Jüdischen Volksgeist. Liebevolle Erziehung ist aber nicht ohne Strenge, denn nur diese vermag den Eigensinn, die Willkür, zu brechen, damit der Wille vernünftig werde und die sittliche Person daraus erwachse.

Was ist von Eltern zu halten, die sich von ihren Kindern tyrannisieren lassen und deren Lügen glauben? Versagen sie nicht in ihrem Amt? Versagen Sie nicht vor ihrem Volk, wenn sie sich als Mittlerin der Feindpropaganda hergeben? Und versündigen Sie sich nicht gegenüber den Juden, denen Sie den Liebesdienst der Erlösung versagen?

In der kommenden Reichsverfassung sollte an herausragender Stelle der Wille der Deutschen bekundet werden, das Leben eines jeden Juden als heilig zu achten, so wie der Volksgemeinschaft das Leben ihrer Kinder heilig ist.

Warum soll es notwendig sein, dem Selbstverständlichen solch feierlichen Ausdruck zu geben? Weil die Juden uns Feind sind um unseret Willen (Röm 11,28). Aus diesem Grund sind sie die Verlassenen und die Gehaßten unter den Völkern (Jes 60,15). Ihr Leben ist deshalb, weil sie Juden sind, mehr als das Leben aller anderen Völker gefährdet.

Und als unsere Feinde sollten wir sie ehren.

Erst diese Vorsicht gibt uns das Recht – und macht es uns zur Pflicht –, unerbittlich gegen den Judengeist zu Felde zu ziehen, um ihn zu beenden, seine Wahrheit zu bewahren und in der Erkenntnis der Wahrheit zu erhöhen.

Am 25. Januar 2005 machte die Nachricht im elektronischen Weltnetz die Runde, daß in Rußland eine von 500 Russischen Zeitungsherausgebern, Duma-Abgeordneten, Akademikern und Intellektuellen unterzeichnete Petition an den Generalstaatswalt Rußlands das Verbot der aggressiven Jüdischen Organisationen fordert.

[http://www.honestmediatoday.com/russian_leaders_responds_to_glob.htm.]

Dieses Verlangen ist begründet mit der Darstellung des menschenfeindlichen Volksgeistes der Juden, wie er in deren Heiligen Büchern zum Ausdruck kommt.

Diese Bewegung wird auch in Deutschland Fuß fassen. Und es wird der Deutsche Volksgeist sein, der ihr die Richtung auf die Erlösung der Juden geben wird.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Mahler

*************************************

Auszug aus G. Rudolf, "Vorlesungen über den Holocaust", Castle Hill Publishers, Hastings 2005, im Druck, S. 369-371:

Z: Was halten Sie eigentlich von den Aussagen von Zeugen, die in den letzten Jahren an die Öffentlichkeit getreten sind, um über ihre Erlebnisse aus der Kriegszeit zu berichten?

R: Ich selbst habe 1995 ein ausführliches Interview mit einem solchen Zeugen gemacht, und zwar mit Dr. Hans Münch, der während des Krieges in Auschwitz als Arzt eingesetzt war.[1][1] Mein Gespräch mit dem damals 84-jährigen Dr. Münch ergab, daß seine Aussagen voll von inneren Widersprüchen sind und in entscheidenden Teilen den materiellen Realitäten zuwiderlaufen. Von vielen Dingen gab Dr. Münch nach intensivem Nachfragen zu, daß er sie entgegen seinen eigenen Behauptungen nicht selbst erlebt hatte. Ein solch erschütterndes Ergebnis bezüglich der Zuverlässigkeit des Gedächtnisses von Greisen, die von dem berichten, was sie viele Jahrzehnte zuvor erlebt haben wollen, sollte niemanden überraschen, und zwar nicht nur wegen des Alters dieser Zeugen. Immerhin hat sich Dr. Münch 50 Jahren lang intensiv mit dem Thema beschäftigt. Er wurde seit Kriegsende wiederholte verhört, trat bei Prozessen als Zeuge auf, stand mit Häftlingsorganisationen in regem Austausch, las seit Jahrzehnten beständig die übliche Holocaust-Literatur, und stellte sich wiederholt für Interviews zur Verfügung. Es ist unmöglich, daß sein Gedächtnis davon unbeeinflußt blieb.

Kurz nachdem ich mein Interview veröffentlicht hatte, führte übrigens Der Spiegel ebenfalls ein Interview mit Dr. Münch, womöglich, um den von mir angerichteten Schaden an Münchs Glaubwürdigkeit zu reparieren. Allerdings ist das Interview des Spiegel sehr oberflächlich und glänzt nur durch seinen provozierenden, suggestiven Fragestil, der selbst schon gedächtnismanipuliernd ist.[2][2] Dr. Münchs Antworten waren dermaßen hanebüchen, daß ihm dies in Frankreich ein Strafverfahren wegen Aufstachelung zum Haß einbrachte. Er mußte allerdings seine Strafe nicht absitzen, weil er damals bereits unter Alzheimer litt.[3][3]

Z: Demnach setzt man uns heute Alzheimer-Patienten vor, deren Aussagen über Auschwitz wir als unumstößliche Wahrheit hinnehmen sollen.

R: So ungefähr. Die legendäre Unzuverlässigkeit der Aussagen alter Greise über ihre Jugenderlebnisse hindert die Medien freilich nicht daran, sogar noch 60 Jahre nach Kriegsende derartige “Wunderzeugen” in ihrem Versuch aus dem Hut zu zaubern, damit die Revisionisten widerlegen zu wollen.[4][4] Mitte der 1990er Jahre wurden sogar einige großangelegte Archivprojekte gestartet, um die Aussagen der langsam vergreisenden Holocaust-Überlebenden systematisch zu erfassen.[5][5] Die Arbeitsweise dieser Projekte garantiert jedoch lediglich, daß dort alles andere als die Wahrheit niedergelegt wird. So benutzt zum Beispiel das deutsche Moses-Mendelsohn-Zentrum die folgende Fragetechnik bei seinen Interviews:[6][6]

“So schwer die persönliche Erinnerungsarbeit wissenschaftlich aufzuarbeiten ist, so sehr verspricht gerade die Subjektivität der Schilderungen, historische Erfahrungen festzuhalten, die sich der spröden Faktizität herkömmlicher Historisierung entzieht. Ähnlich wie im psychoanalytischen Gespräch versucht man, durch eine zurückhaltende Fragetechnik der eigenen Erinnerungsarbeit Raum zu geben, um die Authentizität des Geschilderten zu gewährleisten.”

Z: Was ist denn an dieser Methode auszusetzen?

R: Seit wann kann die Subjektivität einer Aussage uns helfen, der Wahrheit näher zu kommen? Tatsache ist, daß uns nur die kritische Hinterfragung dessen, was die Zeugen behaupten, in die Lage versetzen kann, zwischen dem zu unterscheiden, was die Zeugen tatsächlich erlebt haben, und dem, was sie in den mehr als 50 Jahren danach bewußt oder unbewußt daraus machten. Kritik ist die Methode der Wissenschaft. Das heißt hier, die Aussagen auf innere Widersprüche abzuklopfen und festzustellen, ob sie mit dem übereinstimmen, was wir anderweitig als wahr festgestellt haben. Einfach nur wie ein Psychoanalytiker dem Zeugen die Gelegenheit zum widerspruchslosen Erzählen zu geben, bringt uns zurück in die Steinzeit, wo Medizinmänner und Schamane mit ihren Erzählungen festsetzten, was wahr ist.

Eine derartige Fragetechnik hat daher mit Wissenschaft nichts zu tun. Ich halte das Projekt sogar für gefährlich, denn da wird eine unauflösbare Mischung aus Tatsachen, Irrtümern und Lügen mit einem wissenschaftlichen Etikett als “authentische” Wahrheit ausgegeben und zur Zementierung eines strafrechtlich fixierten Dogmas mißbraucht. Zukünftige Wissenschaftler werden sich einst noch die Haare raufen angesichts derartiger fachlicher Inkompetenz und dogmatischer Blindheit.
--------------------------------------------------------------------------------

[1] G. Rudolf, “Auschwitz-Kronzeuge Dr. Hans Münch im Gespräch”, VffG 1(3) (1997), S. 139-190.

[2] Bruno Schirra, “Die Erinnerung der Täter”, Der Spiegel, 40/1998, S. 90ff. (www.vho.org/VffG/1997/3/Spiegel.html).

[3] Tageszeitung, 19.10.2001, S. 11.

[4] So z.B. den damals in Auschwitz eingesetzten SS-Mann Oskar Gröning, der im Jahr 2005 im Alter von 83 Jahren anläßlich der 60. Wiederkehr der Eroberung von Auschwitz durch die Rote Armee interviewt wurde: “The Nazi’s testimony”, The Guardian, 10.1.2005 (www.guardian.co.uk/secondworldwar/story/0,14058,1386675,00.html?gusrc=rss); vgl. auch die Fernsehserie “Auschwitz. Inside the Nazi State” des staatlichen Fernsehens in den USA, PBS, 18.1.-5.2.2005 (www.pbs.org/auschwitz/40-45/victims/perps.html); Hans-Jörg Vehlewald, “Soll bloß keiner sagen, er hätte nichts gewußt: Ich war SS-Mann in Auschwitz”, Bild, 25.1.2005 (www.bild.t-online.de/BTO/news/2005/01/25/ss__mann/ss__mann.html)

[5] Vgl. Newsweek, 21.11.1994; Stuttgarter Zeitung, 28.12.1994; New York Times, 7.1.1996; Geschichte mit Pfiff, 11/96, S. 37; Welt am Sonntag, 17.11.1996.

[6] “Archive der Erinnerung”, Süddeutsche Zeitung, 3.7.1995; ein ähnliches, von Steven Spielberg initiiertes Projekt greift auf freiwillige Helfer zurück, die selbst als vom Holocaust betroffen bezeichnet werden – also befangen sind – und die lediglich 20 Stunden auf ihre Arbeit vorbereitet wurden. Das erlaubt weder die Aneignung rudimentärer zeitgeschichtlicher Kenntnisse noch kritischer Fragetechniken, Stuttgarter Zeitung, 28.12.1994.
 

Top of Page | Home Page

©-free 2004 Adelaide Institute