The Trial of Germar Rudolf in Mannheim District Court

 Day 5: 21 December 2006

Reported by Günter Deckert

Rudolf-Prozeß, Tag 5, am 21.12.2006

Eine unangenehme Überraschung erlebten die zahlreichen Besucher des heutigen Verhandlungstages.

Wegen eines Prozesses gegen „exotische Rauschgifthändler und deutschen Hiwis“, insgesamt 16 Angeklagte, mußte die Verhandlung gegen Germar R. in einen kleinen Saal  daneben verlegt werden, der nur 18 Personen faßte. Gut 50 Personen, auch von weit her, darunter Dr. Kosiek, Grabert-Verlag, Tübingen, sowie mein französischer Übersetzer „Claude Virieu“, Großraum Paris, waren gekommen.

Die Eingangskontrolle, dieses Mal ohne Durchleuchtungsgerät, umständlich, da von sechs bis sieben Aufpassern nur drei tätig wurden.

Dr. Meinerzhagen, der Vorsitzende der Zündel-Strafkammer, der bekanntermaßen ein besonderes Kaliber ist, hatte beim letzten Ausweichen immerhin erlaubt, daß die erste Reihe, die für die Presse reserviert ist, besetzt werden konnte, wenn keine Pressevertreter erschienen. Auch ließ er hinten an der Wand eine weitere Reihe an Stehplätzen zu.. Der sich verbindlich gebende Vorsitzende der Rudolf-Strafkammer, Schwab, ließ jedoch beides nicht zu, was zu erheblichen wie lautstarken Unmutsäußerungen der „Ausgesperrten“ führte, so daß der „oberste Hausmeister“ ,mit Räumung der Vorhalle“ drohte.

Doch so weit kam es nicht, denn nach etwa zehn Minuten öffnete sich die Saaltür erneut, denn der Verhandlung war zu Ende.

Fortsetzung am 10. Januar 2007.

WAS war geschehen? Angesetzt war die Vernehmung eines Mitarbeiters des BKA (= Bundeskriminalamt) zur Klärung der Frage, wie die Rohfassung des Buches „Vorlesungenüber den Holocaust“ auszugsweise in die Anklageschrift gelangen konnte. – Den Äußerungen von Glücklichen, die sich unter den 18 „Auserwählten“ befanden, war zu entnehmen, daß der Sachverhalt in der Zwischenzeit geklärt werden konnte. – GR hatte angenommen, daß das BKA den Rechner von Horst Mahler angezapft hatte. Dies war falsch. Frau RAin Stolz hatte die Rohfassung des Buches bereits vorher in den Zündel-Prozeß eingeführt – als Beweis?.

Da das Gericht nicht für einen neuen, weiteren Sachverhalt vorbereitet war bzw. wohl auch vor Weihnachten keine große Lust mehr hatte sich abzumühen, machte man kurzen Prozeß, schloß die Verhandlung und ordnete die Vertagung an – siehe zuvor.

Angesetzt um 9Uhr, Beginn gegen 9.20Uhr.

Anwesend die 18 „Auserwählten“ („chosenites“), das Gericht in der bekannten Besetzung, StA Grossmann, keine Medienvertreter, wenig Polizei, ein Gerichtsdiener – alle bewaffnet -, 2 „staschu“-Leute (= polit. Polizei).

„Wer grade seine Furche pflügt,. Dem Freund und Kumpel nicht beztrügt.

Wer keinem Lump die Stiefel putzt und nicht das eig´ne Nest beschmutzt.

Wer gleich wie auch der Würfel fällt, dem Vaterland die Treue hält.

Tut auch im neuen Jahre

Das WAHRE!“

G.S. von Langewede

In diesem Sinne verbleibe ich mit den besten Grüßen und Wünschen für besinnliche Stunden zum Jahresausklang sowie ein gutes, vor allem aber gesundes neues Jahr

Günter Deckert

Weinheim an der Bergstraße, den 21. Dezember 2006 (Wintersonnendwende).

NS, 1: WER an der Dokumentation in Sachen Entzug des Reisepasses sowie an meinen Eindrücken vom 13. bis 16. Dez. in Teheran („Nachbereitung“ / „Manöverkritik“) interessiert ist, möge sich bei mir melden. Mit 5 €, Versand eingeschlossen, muß man auf jeden Fall rechnen.

NS, 2: WER diesen Kurzbericht als Quelle benutzt, möge dies bitte auch erwähnen. – Danke!


 

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