Pogo Was Right   by Edgar J. Steele

         

http://nationaleantifa.simpleblog.de/385/


Netzwerk "Sozialismus und Nation" Startseite | Profil | Archiv


NAB-Rundbrief Nr. 3/05: Freiheit für Ernst Zündel! 26.5.2005



Tabuisierung stärkt den Nazismus

- Antifaschismus heißt deshalb: Meinungsfreiheit auch für Revisionisten!




Ernst Zündel
JVA Mannheim
Herzogenried Strasse 111
D 68169 Mannheim
Germany


Am 24. Februar 2005 bewilligte die kanadische Justiz die Auslieferung des pazifistischen deutschen Patrioten und Revisionisten Ernst Zündel in die BRD. Begründet wurde dies damit, Zündel stelle eine Gefahr für die nationale Sicherheit Kanadas dar. Am 1. März 05 wurde er nach Frankfurt am Main geflogen und dort am Flughafen festgenommen. Am 1. März 2005 wurde Ernst Zündel nach zweijähriger Isolationshaft in Kanada an die Justizvollzugsanstalt Mannheim überstellt. Die BRD-Führung konnte sich nun ihren lang ersehnten Wunsch erfüllen, den Mann in ihre Krallen zu bekommen, der ihren Staat angeblich destabilisierte. So jedenfalls argumentierte der mit dem Auslieferungsfall Zündel betraute kanadische Richter Pierre Blais, der Zündels Überstellung an die deutschen Verfolgungsbehörden damit begründete, daß er ein "Sicherheitsrisiko" für Kanada dargestellt habe und den deutschen Staat "destabilisiert" hätte.

Wenn die BRD also mit friedlichen Argumenten zu destabilisieren ist, dann fragt man sich, wie tragfähig ist eigentlich das Fundament, auf dem diese Republik errichtet wurde?

Um den friedlichen "Staatenzerstörer" Zündel dingfest machen zu können, mußte er zunächst gekidnappt werden. Im Februar 2003 wurde Zündel in Knoxville/USA, wo er mit seiner Frau Ingrid, einer aus Deutschland stammenden Amerikanerin, lebte, überwältigt und in Handschellen in einem gemieteten Hubschrauber nach Kanada in Auslieferungshaft geflogen. Ohne Gerichtsverfahren. Der vorgeschützte Grund für die Entführung lautete: Zündel sei einer schriftlichen Ladung der Einwanderungsbehörden zu einem Gespräch nicht gefolgt. Dies ist natürlich blühender Unsinn, die behauptete Ladung wurde ihm nie zugestellt, wie ein Richter später feststellte. Ernst Zündel, der mit Worten offenbar gefährlicher ist als George Bush mit seinen Massenvernichtungswaffen, mußte auf diese kriminelle Art und Weise mundtot gemacht werden. Der Entführung aus den USA folgten zwei Jahre Isolationshaft in Kanada, obwohl Zündel weder in den USA noch in Kanada gegen irgendein Gesetz verstoßen hatte. Das alles auf Verlangen der BRD. Wie kann ein einziger Mann mit dem gesprochenen und gedruckten Wort einen Staat wie die BRD destabilisieren? Vor Gericht darf er sich nicht verteidigen, jeder Beweisantrag in der Sache wird in der BRD abgelehnt, entgegen den international verbrieften Menschenrechten. Auch ein Anwalt darf in der Sache nicht verteidigen, Sachbeweisanträge würden zur Verhaftung des Anwalts führen. Rechtsanwältin Chi-Kun Shi praktiziert als "Barrister & Solicitor" (so die Berufsbezeichnung in Kanada) in Toronto. Mit ihrem Mann, Rechtsanwalt Peter Lindsay, vertrat sie Ernst Zündel im Prozess um seine Abschiebung. Gerhard Frey jr. hat Chi-Kun Shi zu dem Fall befragt. Frau Shi erklärte, daß Ernst Zündel seit 42 Jahren als strafrechtlich unbescholtener Bürger in Kanada lebte. Desweiteren geht sie nicht davon aus, daß er in der BRD einen fairen Prozeß zu erwarten hat. Sie erklärt:

Es gibt keine Meinungsfreiheit, wo Themen einer Zensur unterliegen. Um es ohne Umschweife zu sagen: Ich finde Zensur sehr gefährlich. Ich glaube, dass Menschen ihre Meinung nicht ändern, wenn es ihnen verboten wird, sie zu äußern. Die Ansicht wird trotzdem irgendwie zum Ausdruck gebracht. Je stärker eine Meinung unterdrückt wird, desto heftiger wird die Äußerung schließlich sein. Der gesündeste Weg ist, darüber zu debattieren. Das gibt uns die Chance zu einer Lösung - oder zumindest dazu, den Dissens zu begreifen. Und zwar ohne Gewalt. Wer hat die Befugnis zu entscheiden, worüber diskutiert werden darf und worüber nicht? Dass jemand Ihnen sagt, was Sie sagen dürfen und was nicht, ist eine Form des Totalitarismus. Und die Macht, Menschen zum Schweigen zu bringen, wird immer Widerstand hervorrufen. Bei den Verantwortlichen in China weiß wenigstens jedermann, dass sie ihre Macht missbrauchen. Was wir im Falle von Herrn Zündel erlebt haben, erweckte sehr stark den Eindruck eines totalitären Regimes. Als Angehörige einer ethnischen Minderheit und als Nichtweiße fühle ich mich durch dieses drakonische Vorgehen und das Verhalten, das dabei in menschlicher Hinsicht zum Vorschein kam, weitaus mehr bedroht und verletzt, als durch alles, was Herr Zündel oder irgendein Verfechter "weißer Überlegenheit" vertreten mag. Ich bin der Überzeugung, dass eine offene Gesellschaft am stärksten und für die Schwachen, ja letztlich für jedermann am sichersten ist. Ich hoffe aufrichtig, dass jemand in Deutschland die Frage aufwirft, warum Deutsche nicht über alles, auch über die Geschichte, frei diskutieren dürfen.

http://www.dsz-verlag.de/Artikel_05/NZ11_2.html

Ernst Zündel sitzt im Gefängnis, weil er zu unserer deutschen Vergangenheit eine Meinung äußerte, die dem Staat nicht gefällt. Er hat weder zur Gewalt aufgerufen noch irgendjemanden beleidigt. Einzig und allein ein herrschendes Dogma hat er angezweifelt, was skandalöserweise in diesem Staat unter Strafe steht. Laut "Berliner Zeitung" wird durch das Verbot der so genannten Auschwitz-Lüge vielmehr ein Rechtsgut geschützt, "das in der Rechtsgeschichte demokratischer Staaten bis dahin aus guten Gründen unbekannt war: das staatlich verfügte Geschichtsbild." Sie führt weiter aus:

Der Wahrheit des Holocaust ist nicht gedient, wenn sie im Strafgesetzbuch steht und nicht in den Köpfen der Bürger. Es dient ihr nicht, wenn sie geglaubt werden muss, nicht weil sie unwiderleglich, sondern weil sie befohlen ist. Die Staaten sind es, die Geschichte schreiben, aber wenn sich die Staaten der Geschichtsschreibung bemächtigen, das Geschichtsbild nicht der Gesellschaft überlassen, sondern nach Fertigstellung im Strafgesetzbuch dekretieren, dann ist damit nichts über diese historische Wahrheit, aber alles über diese Staaten gesagt.
Berliner Zeitung, Dienstag, 27. April 2004

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/meinung/335951-1.html

Ernst Zündel ist nun ein weiteres Opfer dieses Wahnsinns, dieses Unrechts geworden, was jeder Antifaschist, Bürgerrechtler und freiheitlich gesinnte Mensch anprangern muß, egal, wie er im einzelnen zu den Ansichten von Ernst Zündel stehen mag. Zeigt Euch solidarisch mit dem politischen Gefangenen, dem Dissdenten ERNST ZÜNDEL!


Nationale Antifa Berlin

Detlef Nolde

Kommentare und Diskussionen im Antifa-Forum:

http://nantifa.foren-city.de/topic,22,-nab-rundbrief-nr-3-05-freiheit-fuer-ernst-zuendel.html

 

 

----- Original Message -----
From: Paul Fromm
Sent: Tuesday, June 07, 2005 3:24 PM
Subject: Zundel Verdict Unjust, Says Peter Worthington



Dear Free Speech Supporter:

Canada is a deeply corrupt society. A senior Liberal cabinet minister, Ujjal Dosangh and the PM’s righthand man negotiate wink-wink, nudge-nudge with a potential Tory traitor, MP Gurmant Grewal, who suggests he might vote not to defeat the government or abstain in return for certain favours: a cabinet post for him, a senatorship for his fellow MP wife.

Of course, there’s the never ending sponsorship scandal, where, apparently to keep Quebec in confederation – long after separatist fever had abated, -- the Liberals sprinkled the province with flag trinkets and ads, which were wildly over-billed by pro-Liberal ad companies who then kicked back cash in bulging envelopes to the party or put party hacks on their payroll.

Native Indians threaten not to attend a public relations powwow with the Prime Minister. He caves in and offers more than $4-billion compensation for having educated generations of Indians in residential schools – harsh necessities for bringing together Indian youth from tiny far-flung communities to be taught English and academic skills that might lead them to a better life.

The Canadian system of “justice” has also been seriously debased and corrupted – too often delivering political expediency rather than justice. In the Zundel national security certificate case – the government alleged that pacifist publisher Ernst Zundel was a threat to national security and, therefore, should be deported – one of the favourite terms of presiding judge Pierre Blais was “flexible.” Apparently, that meant flexible enough to twist the clear definition of a threat to national security (espionage, sedition, serious acts of violence against persons or property) to mean anyone who’d offended powerful minorities in this country and their creature, the current government.

Former military man Peter Worthington (a Korean War vet), a long-time political columnist for the old Toronto Telegram and now the Toronto Sun, takes aim at our much corrupted justice system.

Paul Fromm

Director

CANADIAN ASSOCIATION FOR FREE EXPRESSION

 



Legal cosmetics


THE KARLA HOMOLKA HEARING PROVIDED VERY LITTLE ELSE, SUGGESTS PETER WORTHINGTON


By PETER WORTHINGTON, TORONTO SUN, Mon, June 6, 2005

 

IF YOU think about it, restrictions imposed on Karla Homolka when she's released are more cosmetic than substantial -- a reflection of society's disapproval of her relatively light sentence.

For example, fine to forbid her to contact the French or Mahaffy families, or the families of other victims, but why would she ever want to? She's not nuts.

Despite the perverted sexual murders she enthusiastically participated in with Paul Bernardo, Karla is an intelligent woman with an IQ in the 130 range, which makes her far brighter than 90% of the public.

DNA SAMPLE

The restrictions imposed by Quebec Judge Jean Beaulieu are to last only a year (and then be reviewed), and it seems inconceivable that Karla won't abide by them. A small inconvenience.

The judge ordered that she continue therapy sessions, as if these will have a constructive effect.

Karla is probably brighter than most therapists, and will play the system like a violin, if that is her wont. A waste of time.

On the positive side, providing police with her DNA sample is reasonable -- as it is reasonable for every citizen to do from birth. That applies to fingerprints, too, which many regard as an invasion of privacy, but which poses no threat unless one feels government is out to get you.

Although Karla got off lightly with her plea-bargained sentence of 12 years, it's difficult to see her as a threat to anyone now -- certainly not the threat that any paroled rapist or pedophile is, who has few restrictions.

Certainly, to have Karla appear in a Joliette, Que. court, in leg irons and shackles, surrounded by guards, as if she was likely to escape or resist seems unnecessary and designed mostly to humiliate.

Indisputably, Karla seems a psychopathic personality who understands right from wrong, but doesn't care. She can manipulate -- and be manipulated.

Contrary to the Ontario government's contention that she's a continuing threat to society, on her own she's probably no threat to anyone.

The curiosity of her alliance with Bernardo is that together they were more depraved and lethal than when apart -- certainly in her case.

To some, the fact that opinion polls show 80% of Ontarians want Karla's movements restricted on release, is hardly justification for draconian measures.

WE DISLIKED ZUNDEL

Most Canadians would favour capital punishment for the Paul Bernardos and Clifford Olsons of our society, but law and justice are not popularity contests.

One can't help but feel that Ontario's campaign for restrictions on Karla is mostly an emotional response against what she did, and an effort to keep punishing her.

It is stretching the law and in a way mindful of how we, as a society, reacted against Holocaust unbeliever, Ernst Zundel, whom we deported as a threat to security -- which was a fabricated reason.

In reality, Zundel was in greater danger from our society's disapproval during most of his 45 years in Canada, than society was threatened by him.

We deported him basically because we didn't like him.

We despised his professed admiration for Hitler, and we rejected his nonsense that the Holocaust was fabricated.

About the only thing Zundel wasn't, was a threat to Canadian security.

According to lawyer Tim Danson, the French and Mahaffy families are pleased with the restrictions on Karla, who will live in the Montreal area on her release.

The next phase of her publicized life will likely be her next boyfriend who, one hopes, will be a cut or two above her past dreadful choice.

That, to me, poses the real threat to Karla and society.

 

 

Top of Page | Home Page

©-free 2005 Adelaide Institute