Holocaust: "Wir wissen erst 20 Prozent"

 

Zur Tagung des neuen "Wiesenthal-Instituts" war der Begründer der Holocaust-Forschung, Raul Hilberg, in Wien - STANDARD-Interview

10. - 11. 6. 2006

 

STANDARD: Herr Hilberg, weiß man heute so gut wie alles über den Holocaust?

 

Hilberg: So gut wie 20 Prozent. Hierzulande und natürlich in Deutschland ist der Fortschritt schon größer, aber wenn man nach Tschechien geht, weiß man noch fast gar nichts. Die Akten sind noch nicht zugänglich. Wir wissen überhaupt nicht sehr viel über den Osten. Zweitens wissen wir nicht sehr viel über manche Organisationen - die Organisation Todt (Zwangsarbeit, Anm.) reichte von den Kanalinseln bis zum Süden der Ukraine. Und über das Leben der jüdischen Gemeinden wissen wir sehr wenig. Es wurde nicht so geforscht, weil man bestimmte Dinge - dass die Armen zuerst starben und dann erst die Wohlhabenden - nicht so genau wissen wollte. Und was ist vor allem mit diesen vielen, vielen Zuschauern?

 

STANDARD: Man weiß immer noch nicht genau, was genau die Menschen hier gewusst, geahnt haben.

 

Hilberg: Man müsste die Privataufzeichnungen direkt den Nachkommen abkaufen. Aber man kann noch forschen: Wer erhielt das jüdische Gut, das versteigert wurde? Ich rede nicht von Kunstwerken, die hat man seit jeher gestohlen, sondern auch von Radioapparaten usw.

 

STANDARD: Das heißt, die Vergangenheit wird nicht vergehen?

 

Hilberg: Sie wird nicht vergehen, es gibt immer neue junge Forscher.

 

STANDARD: Ein Thema der Wiesenthal-Tagung war sein Memorandum an die Regierung vor 40 Jahren, dass Österreicher überproportional in den Holocaust verwickelt waren.

 

Hilberg: Die guten Posten in der Verwaltung waren ja schon besetzt. Das meiste, was man den Ostmärkern an Posten geben konnte, waren diese "Kolonien": Niederlande. Serbien. Galizien. Der Goebbels hat die Österreicher bewundert, wie schnell und musterhaft sie das in den Niederlanden gemacht haben. Und dann war natürlich Polizei und SS. Jedenfalls findet man in Eichmanns Apparat ziemlich viele Österreicher. Im Heer, im Osten, sieht man sie in Kommandaturen, wo sie mit der Zivilbevölkerungen zu tun hatten. Ich würde nicht sagen, überrepräsentiert, weil niemand hat sie noch gezählt. Aber sie sind über ganz Europa zerstreut und bilden ein Netzwerk. Wiesenthal war ja in Polen als Zwangsarbeiter. Und wo er war, waren Österreicher. Er konnte daraus schließen, dass sie überrepräsentiert waren.

 

STANDARD: Soll man David Irving wegen Holocaustleugnung einsperren?

 

Hilberg: Ehrlich gesagt nein, er ist ein Hochstapler.

 

STANDARD: Ja, als Historiker. Aber er liefert den Holocaustleugnern Legitimation. Soll man Holocaustleugnung überhaupt unter Strafandrohung stellen?

 

Hilberg: Meiner Ansicht nach nicht. Ich bin die Freiheit auch dieser Leute. Man kann sogar von ihnen lernen. Sie sagen wie die Kinder: Beweis' das. Und wir müssen es beweisen.

 

STANDARD: Das andere Seite ist, dass die Holocaustleugnung dann doch Teil des öffentlichen Bewusstseins wird.

 

Hilberg: Ich verstehe dieses Argument: Der Alkoholiker darf keinen Tropfen mehr trinken. Ich weiß, dass gewisse Gefahren bestehen, aber es hat mir zum Beispiel nichts ausgemacht, dass ich auf der ersten Seite der Deutschen National- und Soldatenzeitung als Vertreter der Auschwitz-Lüge genannt wurde.

 

STANDARD: Was sagen Sie zum iranischen Präsidenten Ahmadi-Nejad, der den Holocaust leugnet und sagt, die Juden sollen nach Europa zurückgehen.

 

Hilberg: Auch ein Blödsinn.

 

STANDARD: Nicht mehr?

 

Hilberg: Das hatten schon die Araber vor langer Zeit gesagt. Die Araber sagten, es wurden Juden ermordet, aber dann kamen sie zu uns und machen mit uns dasselbe. Mit den Iranern ist das natürlich verrückt, weil es gab dort keine Juden mehr. Ich glaube, Ahmadi-Nejad kennt sich in Geschichte nicht aus. Das ist manchmal schon gefährlich. Man muss alles ernst nehmen, muss es beobachten, aber nicht überschätzen.

 

STANDARD: Glauben Sie, dass es den Antisemitismus immer geben wird?

 

Hilberg: Das ist eine Ideologie des 19. Jahrhunderts. Varianten werden immer noch erscheinen, aber die Ideologie als solche war schon bankrott. Man muss natürlich auf alles aufpassen, sie können doch Kernwaffen herstellen, man kann sich nie isolieren, das haben wir schon gelernt in Amerika. )

 

Das Interview führte Hans Rauscher

Zur Person

Raul Hilberg, der vor wenigen Jahren 80 Jahre alt wurde, sagte einmal: "Ich kann auf ein Warum (des Holocaust, Anm.) nicht antworten, weil ich lebenslang nur erforschte, was geschah." Er ist der Begründer der Holocaust-Forschung, die er zunächst praktisch allein betrieb, ohne auf viel Zustimmung oder auch nur Interesse zu stoßen. Auch in Israel stieß sein Werk ursprünglich auf Ablehnung, weil man die Juden nicht als hilflose Opfer sehen wollte.

Sein Opus magnum, Die Vernichtung des europäischen Judentums, bereits 1961 erschienen, inzwischen oftmals ergänzt, ist immer noch ein Standardwerk zum Thema. Hilberg wurde 1926 in Wien geboren, emigrierte mit seinen Eltern in die USA, wo er heute noch lebt. Träger der Konferenz über das "Erbe von Simon Wiesenthal" waren das Internationale Forschungszentrum Kultur- wissenschaften und das Institut für Zeitgeschichte.
 

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Prof Robert Faurisson

26 July 2006

 

 

The Alleged “Holocaust” of the Jews is Proving ever more Dangerous

 

 

            Current events in the Middle East confirm it: the alleged “Holocaust” of the Jews is a historical lie that is proving ever more dangerous.

 

            Let us recall that this alleged “Holocaust”, which is the sword and the shield of the State of Israel, possesses at least three aberrant features:

 

1) It has created “survivors” (“miraculous” ones) by the million. Almost sixty years on from the end of the 1939-1945 war, the number of “survivors” of that purported undertaking to exterminate an entire people has been estimated by the specialist in demographics of Jewish communities Jacob Ukeles at 687,900 (Haaretz, April 18, 2004). From that figure it may be deduced that in 1945 the number of European Jews who had survived the war was most likely in the region of 3,250,000, a statistic that bears out what we already knew from other information: never did the Germans have a policy of physical extermination of the Jews and never did they possess any of those weapons of mass destruction called execution “gas chambers” or execution “gas vans”. After the war, many Jews stayed in Europe and many others scattered throughout the world, settling in nearly sixty countries. So it was that in the late 1990s the teams put in charge by Steven Spielberg of gathering survivors’ testimonies had to go to nearly sixty different countries to record the said testimonies on video (Survivors of the Shoah Visual Foundation, P.O. Box 3168, Los Angeles, California 90078, USA; see also a related article in the French daily Libération of November 3, 1999, p. 36). Finally, in the present day, the Jewish population of Israel is close to … six million (!);

 

2) It constitutes a daunting weapon with which to stifle, crush and kill; see the above drawing, recently passed on to me by Ahmed Rami, depicting a book that, like writings in Hebrew, would be read from right to left; hence the presentation.

 

3) It enabled the Zionists to succeed in creating a colony in 1947-1948, the very time when, everywhere else in the world, colonial possessions were disintegrating. Established in the land of Palestine, that colony became a “Jewish State”, endowed with a “Jewish Army”. This State is racialist, domineering and sure of itself. In accordance with a millennia-old tradition, it has, yet again, let the Jewish people, — ever prey to the prophet’s anxiety, ever inclined to groan, to complain, to threaten blackmail, to preach wars and crusades, — make itself invariably loathsome wherever it passes through. 

 

Founded on the myth of the “Holocaust”, the State of Israel is doomed

 

            In a study dated October 8, 2001 and entitled “An Imaginary Holocaust May Lead to a Real Holocaust” I wrote: “the State of Israel is henceforth doomed. It will not even have lasted as long as the ephemeral Christian kingdom of Jerusalem [which, in actual fact, lived for 89 years]”; then, speaking of the “bad times ahead for the Jews”, I described already what can be seen befalling that colonialist State now. The Zionists will have to leave Palestine. They will be returning to our climes. In particular, they will invade Germany where the authorities are already offering a fortune to Jewish immigrants from anywhere. These wandering Jews will bewail their “Second Holocaust”. Again they will be demanding penitence, privileges of all sorts and “reparations for the irreparable” (a fine Talmudic oxymoron!). Thus, those settlers of another era will need to quit Jerusalem; but will they do so in the manner of the Europeans of Algeria in 1962 or in that of the Americans, in 1975, in Vietnam? What will the Israelis do with their nuclear arsenal? How high will the bill for the rest of humanity run to? One can hardly tell.

 

            On the other hand, one may rightly affirm that present events justify the warnings put out in the past by the revisionists. They had said that the lie of he magical gas chambers allowed ANYTHING and that, consequently, the world must be ready for ANYTHING in the way of Jewish excessiveness. It would have been a good idea to listen to the revisionists instead of throwing them in prison or trying to gag them.

 

Jewish neurosis and excessiveness in the Zionist myth and the “Holocaust” myth

 

            Whether belonging to the State of Israel or the Diaspora, the Jews, with but too few exceptions like those of Noam Chomsky, Israel Shahak or Edgar Morin, have acted with callousness and inhumanity. Their alleged “Holocaust” has permitted them to slander nearly all non-Jews, including the wartime Allies, the Neutrals, the Papacy, the International Committee of the Red Cross, all accused of having, it seems, let the Germans exterminate the European Jews. They have thus accused whole nations of having committed or allowed to be committed a gigantic crime which, in reality, was never perpetrated. From this slander of huge proportions they have drawn, with the greed and cruelty of Shylock, an orgy of profits in monetary and political terms as well as in the spheres of the law and the media. Moreover, they have not cared to show any respect to either the defeated or the impoverished. Their excessiveness (the messianic hubris) has made them lose their heads.

 

            These Jews would be well advised to reflect on what, in 1894, Bernard Lazare wrote on the first page of his book Antisemitism: its history and causes and which may be summarised as follows: if, in every era, in every land, amongst all races, under all kinds of regime and whatever the prevailing moral standards and customs, the people of Israel have incited “hostility” and even “repugnance”, it is that “the general causes of antisemitism [have] always lain in Israel itself and not in those who have fought it.”

 

            Up to now the revisionists have been treated like Palestinians, Lebanese or, to talk Jewish, like the “seed of cattle” and for a long time revisionism has remained beyond the understanding of the greater part of the world, but now, in the present day, people are beginning to grasp its message. Millions, whole nations, witnesses to what is going on in the Middle East, are becoming aware, in front of their television sets, of Jewish neurosis and excessiveness. At the same time they are discovering, or are about to discover, with stupefaction, that at the root of the lie-laden accounts, full of extravagance and hatred, that make up what the Jews call their “Holocaust History”, there already lay that same neurosis, that same excessiveness.

 

Jewish fads, extravagances and crazes bound for the rubbish bins of history

 

            The “mania for lying and believing lies is as catching as the itch” (Céline). Man, as is known all too well, is subject to some quite unlikely fancies. He goes so far as to kill or get himself killed for ideas that he sometimes ends up discovering were false all along. The business of weapons, wars and crusades, of which mass propaganda is a central component, takes delight in these false ideas. In the 19th and 20th centuries the Talmudists took in billions of people with them. Freudianism, Zionism, Lenin- or Trotsky-style Communism, Elie Wiesel-style holocaustic religion or Shoah business à la Claude Lanzmann, all these inventions have been grounded in a mixture of false ideas, messianic utopias and impostures that were essentially Jewish. After having known triumph, Freudianism (not to be confused with psychotherapy and psychiatry) and Leninism (not to be confused with the communist ideal) are now largely discredited. As is seen in our present day, Zionism, for its part, leads to self-destruction and may perhaps bring on a worldwide catastrophe; the Israelis have killed it. As for the “Holocaust” religion and Shoah business, they seem to be flourishing, but, as the American revisionist Arthur Robert Butz has remarked, the giant’s feet are made of clay, and this fact is starting to be noticed.

 

            These fads, extravagances and crazes, which bear the mark of Jewish neurosis and excessiveness, look sure to finish one day in the rubbish bins of history. But, as far as the “Holocaust” is concerned, that day is still a long way off, so strongly has the Great Lie of the 20th century pervaded people’s minds, like a lethal drug to which one sadly ends up becoming addicted. Fortunately the revisionists are here; good Judeo-therapists that they are (the term is French revisionist Pierre Guillaume’s), they have no equal when it comes to treating dependence on holocaustic lie poison. If, beset with that affliction, one wants to regain reason and health, there is nothing like a simple cure of revisionism.    

 

 

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Vor der XVII. Kammer des Pariser Strafgerichts: Der CRIF und Jahwe gegen Prof. Robert Faurisson (11. Juli 2006)

 

 

            Der Schuss ging nach hinten los. Sie hätten besser daran getan, sich nicht mit Prof. Faurisson anzulegen. Diese Erfahrung mussten zu ihrem Schaden zuerst die stellvertretende Staataanwältin Anne de Fontette – welche das Strafverfahren eingeleitet hatte -, dann die drei Zivilparteien (LICRA[1], MRAP[2], Ligue pour les droits de l’homme[3]) sowie schliesslich der neue Vorsitzende der XVII. Kammer des Pariser Strafgerichts Nicolas Bonnal machen.

 

 

Fachwissen und Entschlossenheit Prof. Faurissons

 

Viereinviertel Stunden lang waren etwas über hundert Revisionisten, die aus Frankreich, Grossbritannien, Schweden, der Schweiz, Italien, dem Iran und anderen Ländern gekommen waren, um den Professor zu unterstützen, an diesem Dienstag, dem 11. Juli, vor der XVII. Kammer des Pariser Strafgerichts, die aufgrund der Sommerhitze einem Brutofen glich, Zeugen eines Kampfs, der zugunsten der Verteidigung ausging. Der siebenundsiebzig Jahre alte, jedoch von unbändiger Energie strotzende Robert Faurisson ist ein Universitätsprofessor im Ruhestand, der an der Sorbonne und in Lyon unterrichtet hat. Sein Stil ist «britisch» (er ist britisch-französischer Doppelbürger), und er wirkt entschlossen. Sein Erinnerungsvermögen ist so vorzüglich, dass es den Anwalt der LICRA zur Aussage bewegt: «Sein Gedächtnis wird vom Hass genährt, und man darf nicht darauf hoffen, dass er an Alzheimer erkranken wird.» Der Gerichtsvorsitzende beginnt das Verhör des Professors in sarkastischem Ton, doch dieser warnt ihn, er werde nicht weiter dulden, dass man so mit ihm spreche. Und der Ton ändert sich. Im folgenden muss sich der Magistrat dreimal unterbrechen lassen, während er ein Dokument vorliest. Wie der Professor erklärt, stammen diese drei Irrtümer daher, dass Nicolas Bonnal auf eine fehlerhafte Kopie zurückgreift (den Text der Vorladung), obwohl er sich auf den Originaltext eines grundlegenden Dokuments hätte stützen müssen: Das Befragungsprotokoll eines Gendarmeriebrigadiers, der die Ermittlungen leitete.

 

Als der Professor seine Verteidigungsmöglichkeiten zu erläutern und die revisionistische Argumentation darzulegen beginnt, scheint sich der Gerichtsvorsitzende seines Irrtums bewusst zu werden: Er hat es mit einem starken Gegner zu tun, und die revisionistischen Argumente erweisen sich als weit solider, als er sich offenbar vorgestellt hatte. Immer wieder sieht man, wie der Gerichtsvorsitzende hilflos sein Gesicht in den Händen vergräbt. «Bei dieser Sitzung wurde ein Magistrat entzaubert» fasste ein Revisionist seine Eindrücke zusammen. Das Gesetz verbietet es uns, die – stets durch Quellenangaben gestützten – Argumente des Universitätsprofessors hier wiederzugeben. Wir begnügen uns deshalb mit dem Hinweis darauf, dass dieser klarstellte, er habe nicht den Ehrgeiz, «die Wahrheit» zu suchen, sondern strebe lediglich nach Genauigkeit («Exactitude»)  Seinen Erklärungen zufolge hat er zuerst in Struthof, in Auschwitz, in Treblinka und an vielen anderen Orten kriminaltechnische Ermittlungen und dann – über Chemiker, die in Laboratorien arbeiteten – eine kriminalwissenschaftliche Untersuchung durchgeführt. Nach dem Muster eines Untersuchungsrichters hat er sich bemüht, sowohl die belastenden als auch die entlastenden Argumente zu ergründen. Er hat eine erhebliche Anzahl von Zeugenaussagen nach allen Regeln der Kunst analysiert. Bei seinem Studium der Dokumente hat er nichts anderes getan, als die Methode der klassischen Geschichtswissenschaft zu befolgen. Er hat ein Fach, das er einst an der Universität Lyon unterrichtet und das die Bezeichung «Kritik von Texten und Dokumenten (Literatur, Geschichte, Medien)» erhalten hatte, in die Praxis umgesetzt. Ein Revisionist, erläutert er, ist durchaus kein «Verneiner» oder «Negationist», sondern ein Forscher, der sich am Ende seiner Ermittlungen zur Behauptung veranlasst sehen kann, dass diese oder jene «Wahrheit» von wissenschaftlichem Standpunkt aus anfechtbar ist. Deshalb dürfte es unter normalen Umständen nicht vorkommen, dass das Recht auf historische Forschung eingeschränkt oder dass dem Forscher seine Schlussfolgerungen von vorneherein vorgeschrieben werden. Der Forscher braucht sich nicht knebeln zu lassen, genausowenig wie sich ein Magistrat von einem Zufallsgesetz wie dem Fabius-Gayssot-Gesetz vom 13. Juli 1990 Fesseln anlegen zu lassen braucht. Übrigens sind gegen den Professor bis heute wegen ein und desselben Delikts, das er seit einem Vierteljahrhundert hartnäckig immer und immer wieder in derselben Form und unter identischen Umständen begeht, die unterschiedlichsten Urteile gefällt worden. Er wurde oft verurteilt, doch bisweilen auch freigesprochen, und es ist sogar vorgekommen, dass bei einem solchen Prozess ein Berufungsgericht der Qualität seiner Arbeit unverhohlen Achtung gezollt hat und soweit gegangen ist, zu erklären: «Ein Urteil über den Wert der von Herrn Faurisson verfochtenen Thesen [zum «Problem der Gaskammern»] obliegt also einzig und allein den Experten, den Historikern und der Öffentlichkeit.» Wenn seine Veröffentlichungen während der letzten Jahre keinen Anlass zu strafrechtlichen Verfolgungen gegeben haben, dann darum, weil das Gesetz unscharf definiert ist, die Jurisprudenz in dieser Frage eine Umkehr vollzieht und die französischen Magistraten in erster Linie Menschen sind, welche die Gesetzen im allgemeinen zwar anwenden, sich ihnen jedoch nicht unterwerfen wollen. 

 

Am Anfang der Anklage stand eine verpfuschte Ermittlung

 

Robert Faurisson wird zur Last gelegt, dem iranischen Rundfunk- und Fernsehsender Sahar 1 im Jahre 2005 telefonisch ein Interview gegeben zu haben. Die Anklage macht geltend, da dieses Interview per Satellit ausgestrahlt worden sei, habe man die Sendung in Frankreich empfangen können, doch nichts beweist, dass dies tatsächlich der Fall war. Des weiteren legt die Anklage eine «Retranskription» der Aussagen Herrn Faurisson auf der ihr vom CSA [Conseil supérieur de l’audiovisuel, Oberster Rat für audivisuelle Fragen] zur Verfügung gestellten Kassette vor. Faurisson räumt ohne weiteres ein, dass die aufgenommenen Aussagen seine Denkweise widerspiegeln, doch angesichts der grossen Zahl von Interviews, die er ausländischen Sendern oder Agenturen gewährt hat – besonders nach seinem Aufenthalt im Iran, den er im November 2000 auf Einladung der iranischen Regierung besuchte -, erklärt er sich ausserstande, das Datum und den Ort, wo dieses Gespräch stattgefunden hat, genau zu nennen. Er ist erstaunt darüber, dass die Anklage ohne diesbezügliche Ermittlungen behaupten kann, das Interview habe am 3. Februar 2005 stattgefunden (in Wirklichkeit war dies das Datum seiner Ausstrahlung), und zwar – so lautet die wirre Formulierung – ‘in Paris […] jedenfalls auf dem nationalen Territorium [Frankreichs]». Die Anklage ihrerseits hat ihre Ermittlungen zu diesem Thema dermassen stümperhaft geführt, dass sie nicht sagen kann, woher die Kassette stammt – eine Kassette, die zu allem Überfluss möglicherweise noch manipuliert worden ist, denn da der Anfang und das Ende der Erklärungen des Professors darauf weggeschnitten worden sind, vermittelt sie keinen Aufschluss darüber, in welchem genauen Kontext die betreffenden Aussagen abgegeben wurden. [Da dem CSA die gewaltigen technischen Mittel, die erforderlich sind, um zahlreiche Sender der arabisch-muslimischen Welt Tag und Nacht abzuhören, offenbar fehlen, muss man annehmen, dass die Abhörarbeit in Wirklichkeit von einem Geheimdienst wie beispielsweise dem berühmten MEMRI (Middle East Media Research Institute) vorgenommen wurde, einem Ableger des israelischen Militärgeheimdienstes, der sich auf die Verfolgung des Revisionismus im Internet spezialisiert hat.] Mangels Beweisen kann man folglich nicht wissen, ob der Professor seine Aussagen auf dem Territorium Frankreichs oder dem eines ausländischen Staates gemacht hat. Was die fehlenden Teile seiner Erklärung betrifft, so enthielten diese möglicherweise eine Passage, in welcher der Professor, wie es seiner Gewohnheit entspricht, seinen Gesprächspartner warnend darauf hingewiesen hat, dass solche Äusserungen in Frankreich nicht ausgestrahlt werden sollten. Kurz und gut, es besteht kein Beweis dafür, dass die Absicht zum Begehen eines Delikts vorlag. Wie der Verteidiger des Angeklagten, Rechtsanwalt Eric Delcroix, hervorhebt, hat Faurisson bei diesem Interview gewisse Eigennamen buchstabiert, was darauf hinweist, dass er offensichtlich der Ansicht war, seine Aussagen würden für ein iranisches Publikum ins Persische übersetzt.

 

Die Zivilparteien geraten angesichts der Beweisführung des Professors in helle Aufregung und beschimpfen ihn

 

 

Ungeachtet der Obstruktionsversuche und einer lärmigen Intervention der Zivilparteien, die vom Gerichtsvorsitzenden verlangten, die «Verunglimpfung der Märtyrer» zu verhindern, zählt der Professor zur allgemeinen Verblüffung die schwerwiegenden und grundlegenden Konzessionen auf, welche die Vertreter der offiziellen These vom «Völkermord» an den Juden den Revisionisten im Verlauf eines halben Jahrhunderts gemacht haben. Er erinnert an das Debakel Raul Hilbergs beim ersten Zündel-Prozess in Toronto anno 1985. Die «Nummer eins» unter den Historikern der «Vernichtung der europäischen Juden» hatte sich damals gezwungen gesehen, unter Eid zuzugeben, dass es letzten Endes kein Dokument gibt, das seine Politik zur physischen Ausrottung der Juden beweist. Der Gipfel seiner Aussagen war folgendes: Auf die Aufforderung, zu erklären, wie eine solche Politik dann geplant, befohlen und ausgeführt werden konnte, hatte er erklärt, all dies sei «innerhalb einer weitverzweigten deutschen Bürokratie» dank einer «unglaublichen Übereinstimmung der Geister» und auf dem Wege eines «abgestimmten Gedankenlesens» geschehen! Robert Faurisson wies auch auf die schwere Niederlage hin, die Jean-Claude Pressacs am 9. Mai 1995 – ebenfalls vor der 17. Kammer des Pariser Strafgerichts – erlitten hatte. Gut einen Monat nach dieser denkwürdigen Verhandlung hatte Jean-Claude Pressac auf eigene Initiative eine Art Kapitulationsurkunde unterzeichnet, die allerdings erst fünf Jahre später von einer jungen Akademikerin, Valérie Igounet, ganz am Ende ihres Buchs Histoire du négationnisme en France (Seuil, 2000, S. 651-652) enthüllt wurde. Für den Mann, der jahrelang als wundersamer Erretter und Günstling des Ehepaars Klarsfeld galt, war das Dossier der offiziellen Geschichte der Konzentrationslager nunmehr «bis ins Mark verrottet» und reif «für den Mülleimer der Geschichte».

Charrière Bournazel, der rundliche Anwalt der LICRA, explodierte vor Zorn. Gemeinsam mit seinen Gesinnungsgenossen forderte er den Gerichtsvorsitzenden auf, dem Professor das Wort zu entziehen. Als fünfzehn Jahre zuvor bei einem anderen Verfahren eine ähnliche Forderung gestellt worden war, hatte der damalige Gerichtsvorsitzende Grellier die Situation als «surrealistisch» eingestuft und jenen, die Faurisson einen Maulkorb anlegen wollten, in Erinnerung gerufen, dass dieser auf ihr Betreiben vor den Schranken seines Gerichts stand. 

Nachdem der Gerichtsvorsitzende Bonnal die ordnungsgemässe Weiterführung der Gerichtsverhandlung angeordnet hat, fährt der Professor mit seinen Darlegungen fort. Er reiht Beweis an Beweis, führt vielfältige Literatur- und Quellenverweise ins Feld und liefert Klärungen zu einer Reihe von Punkten. Er prophezeit, dass die Gegenparteien in Ermangelung stichhaltiger Argumente und Beweise Zuflucht zu Beschimpfungen nehmen werden. Genau so kommt es auch. Hinsichtlich des Professors oder seiner Schriften hört man seitens der Zivilparteien fortan nur noch Wörter wie « stinkend », « ekelhaft », «Fälscher», «Lüge», «Verbrechen», «unglaubliche Unehrlichkeit» und «Müll»; zu letzterem passt, dass sich Charrière Bournazel, um sich in eine vorteilhafte Pose zu setzen, selbst als «Müllabfuhrmann» bezeichnet, der « seine verdammte Pflicht und Schuldigkeit » tue. Nicht weniger als zehnmal fällt das Wort «Antisemit», ohne dass man auch nur das geringste Indiz für den angeblichen Antisemitismus des Angeklagten hätte erbringen können. Anwalt Delcroix wird später bemerken, dass die Beschuldigung des Antisemitismus heutzutage dieselbe Funktion erfüllt wie diejenige des Antichristianismus in früheren Zeiten: «Galiläi, man kennt deinen geheimen Beweggrund: Du willst die Heilige Schrift in Verruf bringen!»

 

Die stellvertretende Staatsanwältin Anne de Fontette erbittet den

Schutz Jahwes!

 

Anne de Fontette sorgt für einen unrühmlichen Höhepunkt der Verbalaggressionen seitens der Zivilparteien. Sie klagt Faurisson und den Iran an. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, beendet sie ihre Anklagerede mit … einem jüdischen Gebet. Sie verkündet, dass sie jetzt einen Text verlesen wird, den sie gerne selbst verfasst hätte, und ruft dann «Jahwe» an (sic), den Beschützer «seines auserwählten Volkes» (sic), damit dieser besagtes Volk vor «falschen Lippen» (sic) beschütze (also vor den «falschen Lippen» Faurissons). Man hat richtig gelesen. Diese Worte wurden von einer stellvertretenden Staatsanwältin der Französischen Republik und im Gerichtssaal eines laizistischen Staates ausgesprochen. Daraus ersieht man, dass das Kreuz, das schon längst aus unseren Gerichtssälen entfernt worden ist, an jenem Tag in Paris durch die Beschwörung Jahwes ersetzt wurde, dessen Zorn und Rache sich auf das Haupt Robert Faurissons ergiessen solle – was man als Aufruf zur Gewalt oder zum Mord deuten kann: Heisst es in Psalm 120 denn nicht, dass den «Lügenmäulern» und den «falschen Zungen» «scharfe Pfeile eines Starken und feurige Kohlen» drohen?  

 

An jenem selben Tag tritt das einzige «auserwählte Volk» an die Stelle des gesamten französischen Volkes. Der Gerichtsvorsitzende Bonnal äusserte sich mit keinem Wort dazu. Kann man sich seine Reaktion vorstellen, wenn ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Allah oder Jesus (der, wie man weiss, laut dem Talmud dazu verdammt ist, bis ans Ende der Tage in siedenden Exkremente zu brodeln) angerufen hätte? Die stellvertretende Staatsanwältin erklärt schliesslich, da Faurisson vielfach rückfällig geworden sei, müsse man seine Strafe «um eine Stufe heraufschrauben» und ihn zu einer Gefängnisstrafe, «vielleicht auf Bewährung», verurteilen. Sie weiss nicht, dass ihr Vorgänger, François Cordier, am 9. Mai 1995 drei Monate Gefängnis ohne Bewährung für Faurisson verlangt hat. Was die Zivilparteien betrifft, so fordern diese, dem Ritual getreu, ihr Pfund Fleisch in Form astronomisch hoher Genugtuungszahlungen.

 

Nicolas Bonnal  wurde vom CRIF und vom Simon-Wiesenthal-Zentrum «geschult» !

 

Warum hat der Gerichtsvorsitzende Bonnal angesichts der stürmischen Anrufung Jahwes und diesem Aufruf zur Gewalt oder zum Mord geschwiegen? Vielleicht, weil er selbst mit zwei Organisationen unter einer Decke steckt, die der israelischen Rechten nahe stehen, dem CRIF und dem Simon-Wiesenthal-Zentrum? An der Spitze des CRIF (Conseil représentatif des institutions juives de France, Stellvertretender Rat der jüdischen Institutionen Frankreichs) steht der Bankier Roger Cukierman, der früher bei der Privatbank Edmond de Rothschild eine hohe Position innehatte. In einem Kommuniqué vom 5. Juli 2006 hat der CRIF eben bekanntgegeben, dass er für die «Schulung» der europäischen Magistraten aufkommt, und unter diesen Magistraten erwähnt er namentlich, an allererster Stelle, den Gerichtsvorsitzenden Nicolas Bonnal; dieser hat an einem Schulungskurs teilgenommen, der von Marc Knobel, dem Forschungsbeauftragten beim französischen Simon-Wiesenthal-Zentrum, geleitet wurde! An zweiter Stelle nannte der CRIF stolz einen anderen Kursabsolventen : François Cordier! Steht Robert Faurisson vielleicht vor einem rabbinischen Gericht, das ihn more Judaico verurteilen wird?

 

Der Donnerschlag des Rechtsanwalts Eric Delcroix

 

Plötzlich meldet sich eine furchterregende Stimme zu Wort: Jene des Rechtsanwalts Eric Delcroix. Welch ein Unterschied zu den Plädoyers unserer drei Schüler Anwalt Bafoullets![4] Mit Eric Delcroix betritt ein Mann das Rednerpult, der in der grossen Tradition der französischen Rechtsanwälte steht; er lässt das Mikrofon beseite, und seine Beweisführung ist meisterhaft. Der Verteidiger des Professors packt den Stier bei den Hörnern: Er seziert diesen «Artikel 24 bis», dieses «grässliche Gayssot-Gesetz», wie es Yves Baudelot, Anwalt von Le Monde, genannt hat. Er weist seinen abartigen Charakter nach. Anschliessend geht er der Sache auf den Grund und entlarvt die abstossende Justizfarce von Nürnberg, welche dem Artikel 24 bis zugrunde liegt. Er erinnert ferner daran, dass er sich als junger Anwalt in die Sowjetunion begeben hat, um sich an der Verteidigung von Dissidenten zu beteiligen. Heute führt er seine Aufgabe als Verteidiger der öffentlichen Freiheiten gegen eine neue Tyrannei fort. Jahrelang hat er gekämpft, um zu erreichen, dass der Artikel 14 des Pressegesetzes, der es dem Innenministerium erlaubt, gewisse im Ausland gedruckte Werke zu verbieten, für nicht anwendbar erklärt wird. Diese Nichtanwendbarkeit wurde schliesslich de facto erreicht; anschliessend wurde sie von den administrativen Gerichten von Paris anerkannt;  zu guter Letzt hat der Gesetzgeber den Artikel 14 abgeschafft. Anwalt Eric Delcroix erklärt: «Ich bin fest entschlossen, Artikel 24bis zu Fall zu bringen, so wie ich Artikel 14 zu Fall gebracht habe.»

 

Professeur Faurisson hat das letzte Wort

 

Allen Störungsversuchen zum Trotz konnte der Professor bisher eine Stunde lang sprechen. Nun spricht er noch eine weitere halbe Stunde. Er zählt die hauptsächlichen Irrtümer der Zivilparteien, vor allem aber jene des stellvertretenden Staatsanwalts auf. Er führt seine Schläge nicht mit voller Kraft, denn der Gegner ist am Ende; er ist ganz offensichtlich erschöpft und ratlos. Auf einen am Boden Liegenden drischt man nicht ein. Doch warnt man ihn: Jede neue Verurteilung oder jene neue Strafanzeige würde zu einem Wiederaufflammen der Feindseligkeiten führen. In den letzten Jahren haben die Untersuchungsrichter und die Staatsanwälte davon Abstand genommen, sich mit Faurisson anzulegen. Neue, unerfahrene Magistraten hielten sich für schlauer als ihre Vorgänger. An diesem 11. Juli 2006 hat Faurisson ihnen eine gehörige Lektion erteilt. Bei einer künftigen Kraftprobe auf dem juristischen Gebiet könnte er ihnen eine noch schmerzlichere Lektion erteilen.

 

Die Urteilsverkündigung wurde auf den 3. Oktober verschoben.

 

NB: Entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten sind die jüdischen Tonton macoutes[5] nicht aufgetaucht und haben niemanden zusammengeschlagen. Einer der Vorgänger Richter Bonnals, Jean-Yves Monfort, hatte grosse Nachsicht gegenüber der physischen Gewaltanwendung durch den Bétar, den Tagar und die Jüdische Verteidigungsliga an den Tag gelegt. Am 15. Januar 2005 hatte er Elisabeth Lévy um 8 Uhr 30 in einer Sendung von France-Inter anvertraut, dass er angesichts der Zahl der Unterstützer des Revisionismus «entsetzt» sei; er bedauerte, keine «Bürger » gesehen zu haben, die «auf die Strasse gingen», um ihre «Empörung» zu bekunden und so den – seiner Schilderung nach in ihrem Kampf gegen den «Negationismus» völlig isolierten - Richtern ihre Unterstützung zu bekunden. Er rief wörtlich zur «Unordnung» auf, wobei er einräumte, dass diese Wortwahl seitens eines Magistraten Verwunderung auslösen konnte!


 

[1] Ligue contre le Racisme et l’Antisémitisme (Liga gegen Rassismus und Antisemitismus). – Der Übersetzer.

[2] Mouvement contre le Racisme et pour l’Amitié entre les Peuples (Bewegung gegen den Rassismus und für die Freundschaft zwischen den Völkern). – Der Übersetzer.

[3] Liga für Menschenrechte. – Der Übersetzer.

[4] Anwalt Bafouillet ist eine Schöpfung des berühmten Humoristen und Karikaturisten Georges Colomb, der als « Christophe » zu zeichnen pflegte. Bafouillet waltet als Verteidiger des ungeschlachteten  « Sapeur Camember» und zeichnet sich durch einen grotesken und schwülstigen Stil aus. Er greift gerne zu stilistischen Klischees, die einander dazu noch widersprechen, beispielsweise äussert er sich gegenüber dem Gerichtsvorsitzenden gegenüber einmal wie folgt : «Ich möchte Ihr weisses Haar nicht zum Erröten bringen.» 

[5] Die  Tontons macoutes waren die gefürchteten Schlägertrupps des ehemaligen haitianischen Diktator François Duvalier. – Der Übersetzer - Jürgen Graf.

 

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http://zamphir.litek.ws/    

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